Presented by AMY&PINK

Thanks, but no thanks!

Dieser Trend gehört für mich eindeutig zur Kategorie “Nein danke, kann mir gestohlen bleiben”.

Liebe Jungs,

Vor allem ihr hier in Ostlondon und Camden, euch gibts bestimmt auch in Berlin und ein paar Ableger in Stuttgart.
Habt ihr keinen Spiegel?
Ich finde schon Frauen mit Topfschnitt und abrasierten Seiten mehr als fragwürdig, nur die Wenigsten können es sich leisten so rumzulaufen, ohne wie ein zwölfjähriger Junge auszusehen.
Um ehrlich zu sein, habe ich das bis jetzt aber auch noch nicht erlebt.
Trotzdem, warum zum Teufel würde ein erwachsener Mann wieder wie ein vorpubertärer Nerd aussehen wollen?
Vielleicht ist es auch mein Ärger, weil ich mir über die Wintermonate den ein oder anderen jungen Herren angelacht habe, sei es auf Arbeit oder der süße Kellner im Lieblingscafe.
Wurden die Haare aufgrund der Kälte schön unterm Beanie versteckt, war ja alles schön und gut und jetzt wo es wärmer wird, kommt eine böse Überraschung nach der anderen zum Vorschein.
Not sexy!
Leute, ihr lebt nicht im Kloster, noch wollt ihr aussehen wie Leonardo di Caprio in seinen jungen, verpickelten Titanic-Zeiten.
Lasst die Haare wachsen oder schneidet sie komplett ab.
Hände weg vom Rasierer, ihr saht letzten Sommer auch schon scheiße aus mit nem halben Kopf abrasiert.

Danke.

Illustration of the week: Iain MacArthur

Iain MacArthur

Jonathan Wolpert pt.2

Vor einigen Tagen gab es hier schonmal einen Post über diesen jungen Fotografen, kurz danach bekam ich eine Email – von Jonathan. Und hier sind wir nun, mit seiner neuen Fotostrecke plus paar Infos über ihn. Mal sehen, wo wir ihn in ein paar Jahren sehen werden. Viel Spass beim Lesen.

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Sauf African Tunes

Vom optischen Gesichtspunkt her wie aus einem schlechten Horrorfilm geklaut, musikalisch absolut talentfrei.
Irgendwie will ich trotzdem auf nen Gig von ihnen.
So schlecht, dass es schon wieder gut ist.

Lernert und Sander

Lernert und Sander: Diese beiden Herren aus Amsterdam sind ganz nach meinem Geschmack – bisschen schräg und sehr kreativ. Der eine Graphiker, der andere Filmer. Da kann es schonmal passieren, dass sie einen 9h Film drehen indem nichts passiert, sie sortieren einfach mal kleine Dekorationskügelchen(?) nach Farben. Oder zeigen wie man einen Schokohasen zum Schmelzen bringt, ja und Videoclips drehen sie auch. Ob die Welt darauf gewartet hat? Naja. Zuviel Weed im Spiel? …aber, aber meine Lieben. Ich nenn das einfach mal Kunst und bin Fan.

Jonathan Wolpert

Ich ziehe wirkliche meinen Hut vor so jungen Talenten! Jonathan Wolpert ist gerade mal 16, fotografiert aber wie ein ganz Großer. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir noch viel von ihm hören und sehen werden -  paar Eindrücke gibt es hier:

The true story behind Miami Vice

Jeder liebt Drogen und Mafiafilme, das ist einfach so. Die Typen sind cool und die Handlung brutal, es geht um Geld, Macht und Loyalität. Sie üben eben eine gewisse Faszination auf uns aus. Und wie gut, dass diese selbst vor der Uni nicht halt macht und ich dieses Semester eine Vorlesung mit dem Namen “Drogen und Ökonomie in Lateinamerika” besuchen kann. Ganz wissenschaftlich bereite ich mich gerade auf die Klausur vor, indem ich mir einfach alle Klassiker wie Scarface oder Miami Vice nochmal reinziehe, natürlich rein zu Recherchezwecken…

Das wirklich krasse daran ist, dass all die geilen Filme in der Realität einfach die beste Vorlage überhaupt fanden: halb Miami wurde aus Drogengelder gebaut, es wurden ganze Häuser gekauft nur um Drogen, Waffen und Geld zu verstauen, und natürlich der Kampf um Macht und Einfluss im Drogengeschäft. Von dieser Realität handelt die Dokumentation Cocaine Cowboys von 2006, dessen Protagonisten ehemalige Dealer, Schmuggler oder Cops sind, die erzählen wie das Drogengeschäft damals in Miami wirklich abgelaufen ist. Ich finde, die Doku steht ihren Hollywood Kollegen in nichts nach und bietet alles, was ein Drogenfilm haben muss, vor allem Spannung, Witz und coole Typen.

Illustration of the Week: Minjae Lee

Minjae Lee

?

Wieso, weshalb, warum – wer nicht fragt bleibt dumm. Zuviele Fragen und keine Antworten.

Warum hab ich schon wieder Hunger? Wo ist mein Handy? Warum wird diese f*** Hausarbeit nicht fertig? Wann ist Sommer? Warum reden alle vom hässlichen iPad? Wer schenkt mir Geld? Warum liegt hier Schnee? Wo werd ich in 5 Jahren leben?……

Antworten habe ich zwar immer noch nicht, dafür aber das perfekte T- Shirt, nach dem ich schon so lange gesucht habe. CTRL sei Dank!

Filmtipp : Precious

Es wird nicht wärmer, die Sonntage sind slooow, das alles ergibt für mich die ideale Gelegenheit, einen Abend im Kino zu verbringen.

Diese Woche drehte sich alles um den Filmstart von “Precious” , einer auf einem Roman angelegten, mit viel Fingerspitzengefühl erzählten Sozialstude des “Black America”.
Grobe Handlung – Ende der 80er in Harlem, New York. Precious ist 16 Jahre alt, fettleibig, quasi Analphabetin und zum zweiten Mal schwanger von ihrem eigenen Vater.
Als sie die Möglichkeit bekommt an einer alternativen Schule ihren Abschluss zu machen, erwacht sie aus ihrer stummen und einsamen Verharrung, lernt Freunde kennen und realisiert, dass sie aus ihrem Elend ausbrechen kann.
So Hollywoodmäßig sich das jetzt auch anhört, der Film wird auch wegen seinen verstörenden Gewaltszenen und unglaublichen Realitätsnähe gehyped.
Ich schau ihn mir heute an, allein schon der Trailer hat mich überzeugt.
Und ja, es ist tatsächlich meine Mariah, die eine Sozialarbeiterin spielt und nach “Glitter” und anderen Tragödien zum ersten mal von jeglichen Kritikern gefeiert wird. Don’t we just love that crazy bitch?

Und ja, meine allerliebsten Freunde in Deutschland, leider ist der Kinostart bei euch erst im März.
Ich schau ihn mir heute an und ihr behaltet ihn aufm Schirm und seid gespannt.

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