Das, was ihr dort oben seht ist nicht einfach eine übergroße Colaflasche, sondern ein Sarg! Jaa, ihr habt richtig gelesen.

Die Ga, eine Volksgruppe im Süden Ghanas glauben, dass man im Jenseits weiter arbeiten muss und lassen sich deshalb in einem für ihren Beruf passenden Sarg beerdigen. So werden Geschäftsmänner in Handys oder einem Mercedes, Fischer in Fischen oder auch Piloten in Flugzeugen beigesetzt. Aber eigentlich sind dem Ganzen keine Grenzen gesetzt.

Kane Kwei (1922-1992) und sein Nachfolger Paa Joe sind die bekanntesten Sargbauer und mittlerweile über Ghanas Grenzen hinaus bekannt. Seit den 70ziger Jahren hat auch die Kunstszene Europas und der USA gefallen an der “naiven Kunst”  gefunden. Die Särge findet man mittlerweile in diversen Galerien rund um den Erdball.

Kunst oder einfach nur grotesk?

 

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