Filmtipp : Precious

Es wird nicht wärmer, die Sonntage sind slooow, das alles ergibt für mich die ideale Gelegenheit, einen Abend im Kino zu verbringen.

Diese Woche drehte sich alles um den Filmstart von “Precious” , einer auf einem Roman angelegten, mit viel Fingerspitzengefühl erzählten Sozialstude des “Black America”.
Grobe Handlung – Ende der 80er in Harlem, New York. Precious ist 16 Jahre alt, fettleibig, quasi Analphabetin und zum zweiten Mal schwanger von ihrem eigenen Vater.
Als sie die Möglichkeit bekommt an einer alternativen Schule ihren Abschluss zu machen, erwacht sie aus ihrer stummen und einsamen Verharrung, lernt Freunde kennen und realisiert, dass sie aus ihrem Elend ausbrechen kann.
So Hollywoodmäßig sich das jetzt auch anhört, der Film wird auch wegen seinen verstörenden Gewaltszenen und unglaublichen Realitätsnähe gehyped.
Ich schau ihn mir heute an, allein schon der Trailer hat mich überzeugt.
Und ja, es ist tatsächlich meine Mariah, die eine Sozialarbeiterin spielt und nach “Glitter” und anderen Tragödien zum ersten mal von jeglichen Kritikern gefeiert wird. Don’t we just love that crazy bitch?

Und ja, meine allerliebsten Freunde in Deutschland, leider ist der Kinostart bei euch erst im März.
Ich schau ihn mir heute an und ihr behaltet ihn aufm Schirm und seid gespannt.

Lachnummern

Wenn man so den ganzen Tag am Computer verbringt, schicken einem die lieben Freunde hin und wieder auch mal kleine, nette Videos um sich gegenseitig den Arbeitsalltag zu erhellen.
Eine moderne Art von humorvollem Austausch. Früher gabs dafür den Stammtisch, heute Emails.
Man pusht sich gegenseitig und irgendwann mal bestehen die Chatrunden nur noch aus einem Schlagabtausch, wer jetzt was Besseres im Netz gefunden hat.
Diese Beiden hier musst ich jetzt auch mal loswerden. Ich kann nicht mehr.
Habt ihr auch noch ein paar auf Lager? Wettkampf?

Oh, wundervolles Deutschland.

Der junge Herr weint, der Rest der Welt muss lachen.

Party at Titty Twister?

Nicht ganz, aber ähnlich gut. Passend zum Start ins lang ersehnte Wochenende laden Benny & Theo zu einer besonderen Party ins Bohnenviertel, so zu sagen die Stuttgarter Reeperbahn. Der Name RED- LIGHT- PARTY ist Programm und so wird jeden Freitag im Club Messalina ordentlich gefeiert. Für den passenden Sound sorgen heute Abend meine homeboys DJ Cin und NBK, aber auch Leute wie Norman Topsolo, Thomsen, Markus Fischer werden die kommenden Dates vertreten sein.

Also heute Abend ab 22.00 Uhr nichts wie ab in die Leonardstraße 7.

Streetstyle: KIDS

Also SO, sah ich mit 6 und jünger nicht aus. Mama meinte wohl, rosa Pulli und 2 Zöpfchen reichen. Nun ja, auch egal. Erwachsene Fashionistas stellen sich ja schon länger auf diversen Internetseiten dar, die kleinen Monster ziehen langsam aber sicher nach. Irgendwie unnötig aber süß!

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Damaged Good$: Single Numero III

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Die ersten beiden Singles der EP der beiden Texaner, die sie netterweise zum freien Runterladen ins Netz gestellt haben kamen so gut auf Lil.Bit an, dass ich mir dachte:
“Here you go, Numero III für unsere lieben Leser.”
Meiner Meinung nach die beste Veröffentlichung bis jetzt. Shit is on Fire!
Viel Spaß damit und ja, nix zu danken!!

<a href="http://dmgeez.bandcamp.com/track/wehatedamgedgood-too">WEHATEDAMGEDGOOD$TOO! by Damaged Good$</a>

DMGeez

Vorfreude.

Vorfreude auf das Ungewisse ist für mich persönlich eine der krassesten Gefühlsachterbahnen. Mein Schlaf wird unruhiger, mein sensibler Magen ist permanent gestresst und ich steh teilweise echt neben mir. Andererseits natürlich ist man aufgeregt, neugierig und freut sich auf das noch Unbekannte, was einem irgendwann vertraut sein wird. Dann kann man sich gar nicht mehr vorstellen, die Straße zum ersten mal entlang gegangen zu sein oder Personen, die jetzt Freunde sind einem fremd waren.

Dieses Neue, Unbekannte kann ein neuer Job, Uniwechsel oder ein Umzug sein. In meinem Falle steht nun in wenigen Wochen meine erste Reise nach Mexiko an. Vier Wochen lang werde ich das Land kennen lernen, in dem ich ab Sommer wohl mein Auslandssemester machen werde. Und was soll ich sagen? Ich wälze meinen Lonely Planet, überleg was unbedingt mit muss, frag mich wie es wohl wird, hoffe dass ich mehr als eine Flasche Tequila wieder auführen darf, was ich alles erleben werde… Vorfreude eben.

Illustration of the Week: Alex Noriega

Alex Noriega

Look of the Moment

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Weite, hochgekrempelte Hosen, Schnürstiefel, Ledergürtel und Männerhemden.
Mein persönlicher “Look of the Moment”.
Ganz nach dem Motto, wenn ich dieses Jahr schon 25 werde, sollte ich langsam mal anfangen auch so auzusehen.
Damit meine ich chic.
Zuerst gesehen auf den Laufstegen der Fashion Shows des Fall/Winter 2009 und jetzt auch für den Normalverbraucher erhältlich, unter anderem bei Cos und Topshop.
Ich weiss, Jenny hat die weiten Latzhosen schon vor ein paar Wochen als untragbar betitelt, aber meine Version, getragen mit Hemd und extrem nicen Schuhen wird nach dem diesmonatigen Payday meinen Kleiderschrank noch mal um einiges bereichern.
Jenny, was meinste jetzt? Immernoch hässlich?


The Next Thing: Sleigh Bells

Mit Sythesizer und Disco Pants voll ausgestattet sind sie meiner Meinung nach das nächste große Ding.
Catchy bis zum Umfallen, Laune nach Mitsingen – und tanzen ist garantiert.
Sleigh Bells ist der Name.
Keep your eyes and ears open for them.

Memories


Ein Freund erzählte mir vor kurzem, dass sein Lieblingsduft der Geruch von Sonne ist. Als Kind hat er auf Autofahrten seinen Teddybären auf die Ablage in die Sonne gelegt und nach einer Weile hat der Teddy nach Sonne gerochen.
Ich konnte mir zuerst nicht vorstellen was er meint, aber dann fiel mir ein, wie ich mit neun dass erste mal mit meinen Eltern nach Los Angeles gereist bin und das erste was mir auffiel waren der künstlich angelegte Rasen und der Geruch von heissem Teer und Chlor, der überall verströmt wurde.
Ich vermisse meine Kindheit und die Tatsache, Dinge wahrzunehmen ohne sie zu analysieren, rationalisieren und sie damit ihrer einfachen Schönheit zu berauben.

Eine weitere Erinnerung – wieder im Urlaub, diesmal in Ungarn. Ich war sehr jung als mein Vater dieses Lied spielte und ich lag im Halbschlaf auf dem Sofa unserer Ferienwohnung. Die Musik trällterte im Hintergrund und ich verstrickte meine Träume mit der Melodie.
Wenn ich das Lied jetzt höre, bin ich wieder genau da, mein Cousin leert den Kühlschrank, meine Mutter packt die Sachen für den Tag und mein Bruder spielt mit seiner Matchbox Kollektion.
Schön.

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