Vorfreude auf das Ungewisse ist für mich persönlich eine der krassesten Gefühlsachterbahnen. Mein Schlaf wird unruhiger, mein sensibler Magen ist permanent gestresst und ich steh teilweise echt neben mir. Andererseits natürlich ist man aufgeregt, neugierig und freut sich auf das noch Unbekannte, was einem irgendwann vertraut sein wird. Dann kann man sich gar nicht mehr vorstellen, die Straße zum ersten mal entlang gegangen zu sein oder Personen, die jetzt Freunde sind einem fremd waren.

Dieses Neue, Unbekannte kann ein neuer Job, Uniwechsel oder ein Umzug sein. In meinem Falle steht nun in wenigen Wochen meine erste Reise nach Mexiko an. Vier Wochen lang werde ich das Land kennen lernen, in dem ich ab Sommer wohl mein Auslandssemester machen werde. Und was soll ich sagen? Ich wälze meinen Lonely Planet, überleg was unbedingt mit muss, frag mich wie es wohl wird, hoffe dass ich mehr als eine Flasche Tequila wieder auführen darf, was ich alles erleben werde… Vorfreude eben.