“Tales Of Mere Existence” by Levni Yilmaz

Manchmal wundere ich mich selbst, was für einen bleibenden Eindruck die einfachsten Dinge auf mich haben können. Monotone Erzählstimmen, einfache Zeichnungen und Geschichten, die mehr oder weniger, das Leben schreiben.
Die animierten Comics existieren wohl schon seit 2002, aber meine Wenigkeit hat sie erst vor kurzem entdeckt. Lieber spät als nie, oder?!!
Stroke.02 in München
“Hype, Trend oder Subkultur? Urban Art ist Teil unserer dynamischen Kulturentwicklung.”
So beschreiben die Stroke- Veranstalter selbst den Gegenstand der Messe, die vor über 2 Wochen in München stattfand. Ziel der Messe ist es ein Forum für Künstler zu schaffen, um sich präsentieren und austauschen zu können. Denn auch wenn der Hype in den letzten Jahren immer größer wurde haben sich Street Art, Graffiti, Illustrationen & Co auf dem konventionellen Kunstmarkt noch nicht wirklich etabliert.
Ich als Laie war mit den 4 Etagen Ausstellungsraum und den Werken von über 50 Künstler schon ziemlich überfordert und ich hab irgendwann wirklich nur noch das angeschaut, was mich interessiert oder angesprochen hat. Insgesamt war es ein schönes Kontrastprogramm zum üblichen Kunstgedöns, auch weil die Künstler sehr offen und entspannt waren und auch gerne Unwissenden wie mir mit einer wahnsinnigen Leidenschaft etwas zu sich selbst oder ihren Werken erzählt und erklärt haben. Außerdem hat mich das breite Spektrum an “Urban Art” und die unglaubliche Kreativität beeindruckt.
Wer also Anfang Oktober in Berlin ist, sollte unbedingt bei der Stroke.03 vorbei schauen.
Lights
Einfach nur schön anzusehen.
Gedreht von Allround-Talent Yoann Lemoine, mit Ausnahmemodel Shaun Ross. Für Vogue Italy.
Owen Gildersleeve
Immer wieder lustig solche Erlebnisse. Wenn man die Person kennt aber nicht wirklich weiß, was sie macht oder man die Arbeiten kennt und nicht weiß, wer dahinter steckt – so erging es mir mit Owen. Zum Glück hat sich am Ende alles zusammengefügt und jetzt weiß ich, dass er der kreative Kopf hinter diesen tollen Arbeiten ist, über die ich seit jeher stolpere.


Illustration of the Week: Dave Choe
Dave Choe ist mein Liebster, er ist wirklich mein allerliebster Streetart Künstler. Seit Ewigkeiten verfolge ich seinen Werdegang und bin immer wieder aufs neue fasziniert von seinen Arbeiten. Er ist einfach der Beste.
Vom Graffiti Artist, der die Schule schmiss und sogar wegen Vandalismus im Knast saß, zum vielbeachteten und respektierten Künstler. Weit hat er es gebracht, der Dave.
Spring Treasure
Antonella Arismendi ist Mitte 20, aus Buenos Aires und hat sich das Photographieren autodidaktisch angeeignet. Ich finde viel mehr muss man nicht wissen, um beeindruckt zu sein. Ihr Talent haben bereits einige erkannt und so hat sie unter anderem schon für L´Oréal oder Rolling Stone geknipst.
Ich bin hin und weg, genau das ist für mich Frühling…
























