Review: Lauryn Hill in Mülheim
Am Samstag ging für uns ein Traum in Erfüllung: Wir durften Miss Lauryn Hill live erleben.
Trotz der schlechten Kritik, vor allem auch zu Ihrem Konzert zwei Tage davor in Berlin, waren wir unglaublich aufgeregt und ziemlich gespannt was uns erwarten würde. Und was sollen wir sagen, wir wurden nicht enttäuscht. Natürlich kam sie ca. 1 ½ Stunden zu spät, aber der DJ heizte der Menge mit Klassikern wie Juicy und C.R.E.A.M. ein, um uns dann mit Songs von Bob Marley und Dawn Penn wieder runterzuholen.
Als Lauryn Hill die Bühne betrat hätte die Stimmung also nicht besser sein können. Sie stieg sofort mit einer sehr coolen Version von Killing Me Softly ein, spielte Tracks vom “Miseducation”-Album, und mit der Frage „Do you want to go back in time?“ wurden unsere all time favourites Ready or not und Fu-gee-la angestimmt. Es haben wirklich nur noch Wyclef und Pras gefehlt um des Ding komplett zu machen.
Mit dem alten Sound möchte sie nicht mehr in Verbindung gebracht werden, so unser Gefühl. Wer hat auch ernsthaft geglaubt nach 15 Jahren, der Geburt von sechs Kindern und einer bewussten Distanzierung vom Musikbusiness die alte Lauryn Hill auf der Bühne zu sehen? Wir haben nichts als Liebe für sie und stimmen ihr zu:”…Change, it comes eventually.”
Abgesehen von unserem Konzert-Highlight haben wir unsere Quality- Zweisamkeit genossen, Hubba Bubba gekaut, nach sexy Männern Ausschau gehalten, über Sneaker geredet, Schawarma gegessen und den Sale bei Weekday ausgenutzt. Tolles Wochenende.















