Mr. Weekend-Born to Die (Ed Banger vs Dim Mak)

Mr Weekend geht in die nächtste Runde und zwar im Rocker 33! Mit im Boot sitzen diesmal:

BREAKBOT (ED BANGER)
GIGI BAROCCO (DIM MAK)
DENSON & BUSY ICER (SUPER WG)

Und wir verlosen 2×2 Gästelistenplätze. Wer Bock drauf hat, schreibt bis Freitag um 13Uhr eine Email mit seinem vollen Namen an deniz@lilbit.de!

:)

Chloë my love

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Grundsätzlich bin ich  ja ein riesen Chloë-Fan. Die Frau hat Stil, ist wunderschön und eine tolle Schauspielerin.Sie ist die Einzige die es schafft mit Blümchenkleid, Sandalen und Socken noch irgendwie heiss auszusehn. Als mir die Jubiläumsausgabe des Vice Magazins in die Hände fiel ging mir jedoch nur eins durch den Kopf -

“What the Fuck?”

Gefällt mir nicht – Vielleicht bin ich auch nur ein Full-Time Hater wie der Baus oder einfach nur Ästhet.
Was meint ihr dazu?

El Sistema

“Ursprünglich wurde Kunst von einer Minderheit für eine Minderheit gemacht. Dann wurde es zur Kunst einer Minderheit für die Mehrheit, und jetzt stehen wir am Anfang eines neuen Zeitalters, in dem Kunst das Vorhaben einer Mehrheit für die Mehrheit ist.”

Und dieses Vorhaben setzte der venezolanische Dirigent, Komponist und Ökonom José Antonio Abreu gleich in die Tat um, als er in den 70ern ein unglaubliches Projekt ins Leben rief: es wurden Musikzentren in den Barrios von Caracas gegründet, um vor allem Kinder aus den Elendsvierteln von der Straße zu holen. Mittlerweile gibt es in ganz Venezuela über 270 vorwiegend staatlich finanzierte Musikzentren, 300.000 Kinder und Jugendliche spielen ein Instrument, das ihnen kostenlos zur Verfügung gestellt. Im Vordergrund steht vor allem eins: die Gemeinschaft im Orchester. Kinder ab 2 Jahren (da scheissen noch viele in die Windel), Behinderte, Jugendliche im Knast- keiner wird ausgeschlossen. Der gleichnamige Film “El Sistema” erzählt von diesem außergewöhnlichen Projekt, begleitet die Kinder und das renommierte Jugendorchester “Simón Bolívar”. Dabei entstanden ist eine wirklich lustige, interessante und herzerweichende Dokumentation mit venezolanischem Rhytmus und Charme.


El Sistema
Der Film wird regelmäßig bei arte gezeigt.

Missed Connections

Vielleicht hat das jemand ja schonmal erlebt: Die Blicke treffen sich kurz im Supermarkt, man sitzt sich im Zug gegenüber, wartet zusammen an der Ampel. Ein kurzer Augenblick, ein Lächeln, das wars dann aber auch. Was tun aber, wenn einem die Person nicht mehr aus dem Kopf geht? Eine Anzeige veröffentlichen, Flyer verteilen oder per Radio auf die Suche gehen. Es gibt viele Möglichkeiten die verlorene 2 Sekunden Bekanntschaft wiederzufinden.

Sophie Blackall aus NY hat diesen zufälligen Begegnungen eine ganze Seite mit wunderschönen Illustrationen gewidmet. Hach, da wird mir ganze warm ums Herz.

Hipster Girl Who Passed Gas

Monday, March 23, 2009
-m4w (Harlem)

Remember? Uptown A train. Sunday at around 9pm. I was the black dude reading Bukowski’s Post Office. You were reading the Arts and Leisure section. You passed wind rather loudly and started chuckling. I’d like to see you again. The flatulence wasn’t a turn-off.

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Hier noch schnell eine altbekannte Alternative für eine Mini- Dosis Alice im Wunderland

Oh mein Gott, schon allein wegen Dave Chapelle lohnt es sich einfach immer wieder

Alice im Wunderland

Ein paar Fakten, warum ich mir den Film auf jeden Fall ansehen will:

  1. Tim Burton führt Regie und setzt auf Stammbesetzung Johnny Depp und Helena Bonham Carter
  2. Johnny Depp hat als verrückter Hutmacher eine vergleichbar abgefahrene Rolle wie in Charlie und die Schokoladenfabrik
  3. Der Trailer sieht schon schön märchenhaft aus mit den ganzen tollen Effekten und so- ALS MIR NOCH JUNG WARET GABS SO EBBES NET
  4. Alice ist jetzt erwachsen, sieht ziemlich gut aus und rettet superherolike das Wunderland

10 Jahre Re.flect

reflect

Wir freuen uns derbe darauf, am Samstag zusammen  mit der Re.flect Crew und vielen, vielen Freunden die Suite  (Stuttgart) zum Beben zu bringen.

Kopfkino

Nun ist es bald soweit – noch eine Woche und ich hebe ab in Richtung London. Was mich dort erwartet steht in den Sternen. Ich weiss ja nicht wie es euch geht, aber wenn ich so gespannt auf etwas bin, auf das ich schon so lange hingearbeitet habe, male ich mir in meinen Gedanken Szenarien von dem was alles passieren könnte. Wen werde ich kennenlernen, wie werde ich mich weiterentwickeln, wer ist mein erstes Date, gibts schöne Schuhe? Die ganze Anspannung treibt mich beinahe in den Wahnsinn. Die Tage vergehen langsam und ich zähle die Stunden bis zum Abschied.

Eines weiss ich aber  jetzt schon sicher, würde man mein Londonlife als so ‘ne Art Reality-Show aufziehen,  wär ” The Muzik” von Ebony Bones der Titelsong zur Serie. Jedesmal wenn ich den Track höre denke ich , so und zwar genau so wird sich mein Leben anfühlen. Intuition.

“I lost my mind many times ,but I lost my wallet and my mobile phone many more.”

Andre, die Anderen und Ich.

andre

Je näher der angepriesene Umzug ins Vereinte Königreich rückt, desto geringer werden die Stunden an wirklich erholsamen Schlaf. Geplagt von einer Mischung aus Vorfreude und Nervosität wandere ich Nacht für Nacht durch meine Wohnung und meine Ablenkungsversuche reichen vom later als Late-Night Snacking bis hin zum stundenlangen Rumgesurfe im www.

Und genau da, gerate ich immerwieder an Informationen, die mir sowie jeder anderen Frau erspart bleiben sollten. So sehr ich viele dieser Jerry Springer Shows der Bloglandschaft auch feiere, ein spezieller Blog namens Backstagepazz hat definitv eine paar Grenzen des guten Geschmacks überschritten. Backstagepazz beinhaltet eine Rubrik namens ” Tales from a Groupie” und wie der Name schon verrät handelt es sich um Erfahrungsberichte intimer Tätigkeiten zwischen amerikanischer A- bis Z-Prominenz und naja, einem Groupie eben.

Wessen Dingdong ist wie winzig, wer ruft zurück, wer gibt einem wieviel Geld mit für den Heimweg mit dem Taxi.

Ist ja alles ganz amüsant, jedoch verging mir schnell das Lachen, denn mein Baby Daddy, mein Zukünftiger, ja mein Prototyp Andre 3000 liebt laut mehrerer Zeugenaussagen seine Groupies ein wenig zu intensiv für meinen Geschmack.

Auszüge aus dem Erfahrungsbericht einer eher fragwürdigen Dame belegen:”….He wore boxers and not tighty whities like the other girl stated. He must have changed over the years. He didn’t lick / suck my toes but I did take off his boxers and he is kind of large. But I realized his penis was crooked, Its not pretty at all.”

NEIN ! Ich wehre mich dagegen.

Nicht, dass mir das Ganze jetzt komplett das Herz gebrochen hätte und ich in der Illusion lebe, dass Andre ( ja, wir dutzen uns ) und ich ein Paar werden. Mir ist klar, dass solche Seiten nicht gerade vertrauenswürdig sind, es gibt nur allzuviele Faker, denen man als in der Öffentlichkeit stehender Mensch immerwieder zum Opfer fällt. Leider Gottes schenke ich alldem wohl doch ein wenig Glauben, da Andre, seit seiner Beziehung zu Ms. Badu ganz offiziell keine Frau mehr an seiner Seite präsentieren konnte. But please, Andre, just don’t…..

Hätte der Gute nur eine geringste Ahnung davon dass genau Ich sein Leben vervollständigen kann, müsste er sich nicht mit den ganzen oberflächlichen, fame-suckenden Trash-Frauen rumärgern. Es gäbe nur noch ihn, mich, grüne Haare, Einhörner und Augenkrebsverursachende Karomuster, unterlegt mit einem lilablassblauen Hintergrund.

Oh Andre, ich glaube ich klinge wie ein Groupie !

Für mehr brisante Details mit hohem Fremdschämfaktor, checkt Backstagepazz .

Ara Güler in der VHS Stuttgart

Kennt ihr das, wenn ganz unerwartet Gedanken, Erlebnisse oder Dinge Brücken schlagen? Genauso ging es mir, als ich zufälligerweise den Flyer für die Ausstellung in der Volkshochschule in der Hand hatte, ich dachte: „Aha, Ara Güler, türkischer Photograph…noch nie gehört. Ha, witzig, das Bild auf der Vorderseite sieht genauso aus wie die in dem kleinen Café in Istanbul. Das war schön, das Café…scheisse, wie hieß das denn noch mal? … Ara Café? Ahhhhhh….“ Die Synapsen klickten und blitzgescheit erkannte ich natürlich gleich den Zusammenhang.

Der 1928 in Istanbul geborene „Master der Leica“ gilt nicht nur als einer der wichtigsten Photographen der Welt und ist in der Türkei eine Legende, sondern ist auch noch Cafébesitzer. Vom MoMA wurde der Autodidakt 1968 zu den „Zehn Meistern der Farbphotographie“ gewählt. In der aktuellen Ausstellung mit dem Namen Das Auge Istanbuls geht es genau darum: wie er seine geliebte Heimatstadt wahrnimmt. Das Augenmerk liegt dabei ganz klar auf den Menschen, die ihm vor seiner Linse über den Weg laufen. Brüllende Kinder, Schlachter, Fischer auf dem Bosporus…alles authentische Momentaufnahmen.

Wirklich empfehlenswert. Also hingehen und Istanbul sehen.

kapak19

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