Nachdem er 2009 mit der Red Bull Southern College Tour vor allem im Süden seine Popularität steigern konnte, brachten der Auftritt beim MTV Spring Break 2010 und das Opening der Lil Wayne Tour den Durchbruch. Schnell bildete sich von Coast zu Coast eine breite Fangemeinde. Die belohnte er Anfang des Jahre mit dem Release seines zweiten Albums More or less.
Und was soll ich sagen? Ist mir schon ne Weile nicht mehr passiert, dass ich 14 Tracks komplett durchhören kann. Er rappt, schreibt und produziert- und das alles mit Anfang 20. Seine große Leidenschaft, wie er selber immer wieder betont, sind aber die Auftritte. Davon würde ich mich zu gern selbst überzeugen…Also Skewby: TRIP TO EUROPE, bidde!!!
Swatch MTV Playground ist diemal in der Schweiz unterwegs: Entstanden in L.A. hat sich die Jerk-Szene wie immer mit etwas Verzögerung auch in Europa ausgebreitet.
Schon wieder ein neues Magazin?? Nunja das Lotto Magazin ist ein Magazin der etwas anderen Art. Insgesamt 6 Ausgaben wird es geben, die sich um die Erkundung der menschlichen Identität handelt. Nach einer sozialwissenschaftlichen Theorie steuern bestimmte Persönlichkeitsbereiche das Handeln und definieren damit die Identität des Menschen – die sogenannten 6 Zonen. Diese wären: Orte, Menschen, Gegenstände, Macht, Organisationen und Ideen im Sinne von humanistischen Werten. Sind alle Zone stabil, bzw. mit den eigenen Vorstellungen im Einklang, ist das auf die Persönlichkeit bezogen wie ein 6er im Lotto.
Jede Ausgabe des Lotto Magazins widmet sich inhaltlich und gestalterisch einer dieser Zonen. Um Ideen geht es in der ersten Ausgabe. Bestellen könnt ihr das Magazin am besten über Motto Distribution.
Swatch MTV Playground ist im Rahmen von Scene@ auf Achse, um mal einen Blick in die dynamischsten Szenen Europas zu werfen: Heute geht es nach Birmingham, der zweitgrößten Stadt im United Kingdom. Liebevoll auch Brum genannt, da wundert auch nicht der Name Brum&Bass…Anschauen!!!
Sonntag 17Uhr: Wir treffen uns wie immer auf unseren Sonntagskaffee am Broadway Market. Wir schneiden die Geschehnisse der Vornacht in Tottenham an. Niemand scheint besorgt über weitere Krawalle.
Sonntag 23Uhr: Erste Twittermeldungen, dass Dalston von vermummten Gruppen attackiert wird. Ich lebe zehn Gehminuten entfernt, Polizeisirenen halten mich die ganze Nacht vom Schlafen ab.
Montag 15Uhr: Ich laufe zum Supermarkt und eine Gruppe von Jugendlichen gerät in einen Streit mit einem Autofahrer, stürzt sich kollektiv auf ihn und schlägt ihn brutal zusammen. Mir wird mulmig. Die Stimmung auf der Strasse ist angespannt. Ich rufe die Polizei, helfe dem Fahrer sein Auto an den Strassenrand zu schieben, telefoniere mit meiner Mutter und gehe nach Hause.
Montag 16Uhr: Massive Auseinandersetzungen und Plündereien überall in Hackney. Sirenen und Helikopterlärm lassen nicht mehr nach. Es herrscht Kriegsstimmung vor unserer Haustüre. Begreifen kann es keiner so richtig.
Montag 20Uhr: London brennt in alle Himmelsrichtungen, Freunde berichten von kompletten Strassenzügen die abbrennen, Gechäfte werden geplündert, der Strassenverkehr bricht komplett zusammen. Die Polizei ist wie gelähmt. Das Haus zu verlassen ist irrsinnig, wir verfolgen via Twitter und Facebook die Zerstörung unseres Stadtteils. Neue Horrormeldungen erreichen uns von Freunden und Kollegen im Minutentakt.
Dienstag 10Uhr: Die Strassen sind leer und leise. Menschen versammeln sich und die Aufräumarbeiten beginnen. Die Stimmung ist gedrückt. Wir sind schockiert über soviel Wut und Kriminalität, in der Stadt, die wir für ihre Diversität und Toleranz so sehr lieben.
Dienstag 17Uhr: London ist eine Geisterstadt. Büros und Geschäfte sind geschlossen. Jeder verlässt seinen Arbeitsplatz frühzeitig. Die Stadt bereitet sich auf eine weitere Nacht voller Unruhen vor. Wir sitzen in unseren Wohnungen und hoffen dass der Wahnsinn endlich aufhört.